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Der Oberlausitzer Bauerngarten in Jonsdorf

Bauergarten - Kurort Jonsdorf Der Oberlausitzer Bauerngarten wurde 2001 auf dem Gelände einer ehemaligen Kläranlage von der Gemeinde und der Naturschutzbehörde eingerichtet. Er ist 1800 m² groß.

Der Garten soll an alte Oberlausitzer Bauerntraditionen erinnern.

Er ist unterteilt in die Bereiche Blumenbeete, Kräuterbeete, Gemüsebeete, Obstbäume und Sträucher, die Teichlandschaft und die Heckenbepflanzung.

Auch alle anderen Elemente wie die Beeteinfassung mit Buchsbaum, die Garteneinzäumung mittels Staketenzaun und Sandsteinsäulen, die Trockenmauer und die Gartenlaube fügen sich harmonisch mit ein.

Alte historische Geräte sind z. B. der Schleifstein, Pflüge, Schlauchtrommel, Wasserfaß,  Jauchepumpe und die Wasserpumpe, die in oberlausitzer Mundart Plumpe heißt. Ein Steinhaufen bildet ein Domizil für diverse Tiere.

 

Der Teich wurde 2008 erneuert und ladet zum Verweilen ein.

Ein gemütliches Plätzchen ist die Gartenlaube, hier kann man sich u.a. über Deutschlands wichtigste Heil- und Gewürzkräuter kundig machen.

Auch stellen wir verschiedene Wegbefestigungen vor. Der Besuch des Gartens ist auch für Rollstuhlfahrer möglich.

Bei der Auswahl der Pflanzen wurde Wert auf robuste Arten mit geringem Pflegeaufwand gelegt.

Ein geordnetes Durcheinander im Garten ist gewollt und gibt ihm seinen speziellen Charakter.

Die Pflanzetiketten weisen den deutschen, botanischen und tschechischen Namen aus.
 
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Rose: Sorte Bonica 82 ( Leutersdorf)
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Der Kindergarten auf Schatzsuche

im Oberl.Bauerngarten



   

Jonsdorf ist für Bergsteiger ein interessantes Klettergebiet. Das war der Anlaß hier zahlreiche Kletterpflanzen anzusiedeln. Vielfältige Kletterhilfen wurden dafür gebaut. So rankt sich der Hopfen an einem metallenen Bierglasgestell empor. Glockenrebe und Prunkwinde ranken sich an Holzgestellen empor.

Auch Efeu,  verschiedene Clematis, Kletterhortensie, Kletterrosen, Schwarzäugige Susanne,  Stachelgurke, Stangenbohnen, Weinrebe, Zaunrübe u.a. Kletterpflanzen wollen im Garten hoch hinaus.

Auf den ehemaligen Beeten des Kräutergartens entsteht ein Apothekergarten. So gibt es jedes Jahr etwas Neues zu entdecken.

Zahlreiche Gedichte Oberlausitzer Mundartdichter geben dem Garten seinen speziellen Charakter.

Gegenüber vom Bauerngarten befindet sich das ehemalige Sommerhaus der Familie Tetzner. Hier verbrachte die Jugendschriftstellerin Lisa Tetzner in ihrer Jugend die Sommermonate. Später heiratete sie den ebenfalls bekannten Kinderbuchautor Kurt Kleber (Kurt Held). Besonders bekannt von ihr ist die 9 bändige Reihe  „ Die Kinder aus Nr. 67“. Mit einer Tafel am Eingang des Gartens erinnern wir an diese bekannte Schriftstellerin.

Der Oberlausitzer Bauerngarten ist zu jeder Zeit zugänglich. Sein Besuch ist kostenlos.

Der Oberlausitzer Bauerngarten wird von Frau Heiderose Haufe in ehrenamtlicher Arbeit, mit Unterstützung der Gemeinde gepflegt.
www.oberlausitzer-bauerngarten.de [2]
 
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iebevoll gestaltetes Klettergerüst
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Echinacea


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Die Laube lädt zum Verweilen ein

 
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gelber Sonnenhut, Echinacea und Sonnenbraut
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Der Herbst läßt grüßen

 
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Die Lisa-Tetzner-Tafel

(davor Frau G.Elmrich, geb. Cerny mit Ehemann, die lange Zeit das Tetzner-Haus bewohnte.)
 

 



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[2]http://oberlausitzer-bauerngarten.de






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