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Steinbruchschmiede

Steinbruchschmiede Die Steinbruchschmiede wurde zum Vorrichten der Werkzeuge gebaut.

Die kleine Glocke, welche den Arbeitsbeginn verkündete, signalisierte auch die Pausen und den Feierabend. Sie wurde auch verwendet, wenn Werkzeuge zur Abholung fertig waren.

An der Schmiede versammelten sich die Steinbrecher, wenn es Mitteilungen zu verkünden gab. Der Schmied verkaufte nebenher Wurst, Bier und Schnaps.

Es gab sogar einen kleinen Taubenschlag. Vom Verwaltungsgebäude im Kroatzbeerwinkel brachte man am Morgen ein paar Tauben mit herauf. Hatte man eine Nachricht für den Verwalter, wurde eine Taube damit losgeschickt.

Steinbruchschmiede 1

 

Nach dem letzten Krieg wurde die Schmiede leider mutwillig zerstört. Die Jonsdorfer Natur- und Heimatfreunde bauten sie 1951 zunächst als Schutzhütte wieder auf. Viele Jonsdorfer spendeten dazu Material oder arbeiteten mit. Als 1956 der Naturlehrpfad durch die Steinbrüche eingerichtet wurde, baute man die Schmiede als Museum aus. Im Innern sind viele Werkzeuge aus der Zeit der Steinbrecher ausgestellt. Der alte Blasebalg, der das Schmiedefeuer mit Luft versorgte, ist ebenfalls noch vorhanden.

Die Schmiede ist nur im Rahmen geführter Wanderungen geöffnet.

 

(Auszug aus dem Buch "Jonsdorf" von Jörg Müller)
 

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